Nach langer Zeit wurde das Design der Seite zur wissenschaftlichen Buchreihe “Komik und Gewalt – Comic and violence – comique et violence” endlich einmal wieder aufgefrischt und eine Seite mit einer Publikationsübersicht eingefügt. Immerhin sind seit 2011 sechs Bände erschienen, mehrere sind in Planung.

In naher Zukunft werden die Arbeiten an einem Sammelband zu Quentin Tarantino abgeschlossen sein, mehr darüber demnächst.

CfP Sammelband “Faces of Death -The Funny Side” (Hgg. Christian Hoffstadt, Melanie Möller, Sabine Müller) in der Reihe “Komik und Gewalt”

Always look on the bright side of life”, fordert ein todgeweihter Leidensgenosse den gekreuzigten Brian in einer berühmten Szene aus Monty Python’s Life of Brian fröhlich singend und pfeifend auf. Es fehlt auch nicht die Aufforderung: „Always look on the bright side of death“. Der Tod ist Teil des Lebens; seine Unausweichlichkeit führte von der Antike an zu Reflektionen über seine Natur und Bedeutung, darunter auch humoristischen Charakters. So lässt der römische Autor Petronius seinen neureichen Freigelassenen Trimalchio bei einem Gastmahl schon einmal seinen eigenen Tod proben und ein solches Trauerkonzert anstimmen, dass die Feuerwehr kommt und die Gäste fliehen. Der syrische Satiriker Lukian vermittelt in den Totengesprächen augenzwinkernd den Eindruck, dass man sich im Hades prächtig amüsieren könne – vorausgesetzt, man ist kynischer Philosoph. Die englische Horrorkomödie Shaun of the Dead zeigt am versöhnlichen Ende, dass der Mensch sich auch mit (Un-)Toten gut unterhalten kann und die Transformation zum Zombie nicht unbedingt das Ende der Freundschaft bedeuten muss. Auch Beerdigungen stellen in Komödien kein Tabuthema dar; so bekommt etwa der Dude im Film The Big Lebowski am Ende die Asche seines erschossenen Bowling-Kumpels bei der missglückten Meeresbestattung ins Gesicht. Kennys Tod in der TV-Serie South Park wiederum ist ein running gag. In den genannten Beispielen ist zudem der Aspekt der Gewalt des Todes in seinen verschiedenen Facetten oder der Gewalttätigkeit eines unnatürlichen Ablebens mit Elementen der Komik verbunden.

Das übergreifende Thema des nächsten Bands in der Reihe „Komik und Gewalt“ ist der Analyse dieser Beziehungen zwischen Komik und Gewalt im Kontext von literarischen, bildlichen und filmischen Behandlungen von verschiedenen Aspekten des Todes und Umgangs mit dem Tod gewidmet. Im Folgenden sollen u.a. folgende Aspekte behandelt werden:

– Social death

– Todesinszenierungen

– bizarre Todesarten

– Berufe, die mit Tod assoziiert sind

– Untote, Wiedergänger, Vampire

– Jenseitsszenarien: Das Leben nach dem Tod

– letzte Botschaften, Testamente, Grabdenkmäler

– Auferstehung; Verleugnung des Tods ikonischer Figuren

Autorinnen und Autoren unterschiedlicher Disziplinen wie Kultur-, Film-, Theater-, Medien- und Literaturwissenschaften, Geschichte, Politik, Kunstgeschichte, Archäologie, Philosophie und Philologie sind dazu eingeladen, sich mit einem Abstract (max. 300 Wörter) bis zum 31.01.2013 in deutscher oder englischer Sprache für einen Beitrag unter deathfunny@komik-und-gewalt.de zu bewerben.

Wie kaum ein zweiter Regisseur steht Quentin Tarantino für Gewaltdarstellung im postmodernen Film. Eine Gewalt, die je nach Sichtweise und je nach Film als abstoßend oder cool, als entlarvend oder verrohend verstanden wird. Eine der Besonderheiten von Tarantinos Gewaltdarstellung ist die Kopplung an einen komischen Kontext, der jedoch meist weniger eindeutig komödiantisch als in artverwandten Subgenres (wie beispielsweise der Actionkomödie oder der schwarzen Komödie) daherkommt. In Tarantinos postmodernen Filmen werden nicht nur bekannte Genre- und Formatgrenzen gesprengt, sondern auch die klassische aristotelische Zweiteilung fiktionaler Stoffe in Tragödie und Komödie in Frage gestellt. Der kommende Band „Quentin Tarantino“ der Reihe Komik und Gewalt wird sich mit dem Regisseur und seinen Werken beschäftigen und die Konstellation von Komik und Gewalt herausarbeiten.

Interdisziplinäre Beiträge zu Aspekten von Komik und Gewalt sollten sich schwerpunktmäßig mit wiederkehrenden Elementen in Tarantinos Schaffen oder themengerichteten Einzelanalysen von seinen Werken beschäftigen, Exkurse auf theoretische, historische oder andere Hintergründe sowie Vergleiche oder Abgrenzungen zu anderen Filmemachern, Genres oder medialen Formen sind erwünscht.

Autorinnen und Autoren aus allen Disziplinen sind dazu eingeladen, sich mit einem Abstract (max. 300 Wörter) und einem Mini-CV bis zum 30.09.2012 in deutscher oder englischer Sprache für einen Beitrag unter tarantino@komik-und-gewalt.de zu bewerben.

ENGLISH VERSION:

There are few other directors that stand for the representation of violence in postmodern cinema as much as Quentin Tarantino. A violence that, depending on the movie and on one’s own view, can either be regarded as disgusting or as cool, as unmasking or as brutalising. One special feature of Tarantino’s representation of violence is its link to a comedic context, which is usually less clearly jocular than those of similar subgenres (e.g. the action comedy or the black comedy). Tarantino’s postmodern films do not only tear down boundaries between genres and formats, they also question the classic Aristotelian separation of fictional texts into dramatic or comedic ones. The upcoming volume of the “Comic and Violence” series, “Quentin Tarantino”, will deal with the director and his work and will work out the relationship between comic and violence in his oeuvre.

We are looking for submissions from a broad range of disciplines, which should focus on recurring elements in Tarantino’s work or give analyzes of singular works with regard to comic and violence, references to theoretical, historical or other backgrounds as well as comparisons to or differentiations from other filmmakers, genres or medial forms are welcomed.

Authors are invited to submit an abstract (max. 300 words) and a short CV no later than September 30, 2012 either in English or in German language to tarantino@komik-und-gewalt.de.

In einer berühmten Szene aus Goldfinger fragt James Bond, der sich in der Gewalt des Bösewichts Goldfinger befindet und, an einen Tisch gefesselt, einen Laserstrahl auf sich zukommen sieht, seinen Peiniger, ob er von ihm erwartet, dass er rede. Goldfinger antwortet ihm, er erwarte, dass er sterbe, und hat damit die Lacher auf seiner Seite. Ebenso Sherlock Holmes‘ Erzfeind Moriarty in der BBC-Serie um den modernen Sherlock: Bei ihrem vorerst finalen Kräftemessen auf dem Dach erklärt der Detektiv seinen Gegenspieler für verrückt, worauf Moriarty ihn dafür verspottet, dass er das erst jetzt merke.

Die beiden Beispiele illustrieren, dass bei Agenten-, Kriminal- und Detektivplots im Umgang mit Gewalt, Verbrechen und Tod häufig ein nicht geringer Anteil an Komik und Ironie zu konstatieren ist. (Schwarzer) Humor scheint auch abseits von Persiflage und Satire eine fast unverzichtbare Charaktereigenschaft von Vertretern des Gesetzes ebenso wie von der Gegenseite geworden zu sein.

Sei es der psychisch labile Mafiaboss wie in Analyze This, der stets unabsichtlich für Chaos sorgenden Ermittler wie in Sledge Hammer, The Naked Gun oder The Pink Panther oder der mit seinen Ermittlungsmethoden für Aufsehen sorgende Sonderling wie in Sleepy Hollows: Mord und Gelächter des Publikums hängen zusammen.

Das übergreifende Thema des nächsten Bands in der Reihe „Komik und Gewalt“ ist der Analyse dieser Beziehungen zwischen Komik und Gewalt im Kontext von literarischen, bildlichen und filmischen Behandlungen von Verbrechen und ihrer Aufklärung gewidmet.

Im Folgenden sollen folgende Aspekte behandelt werden:

–          der Verbrecher als Lachfigur oder Humorist

–          der (selbst-)ironische Vertreter des Gesetzes

–          Krimikomödien und Persiflagen

–          unfreiwillige Komik im Kontext von Darstellungen von Verbrechen und ihrer Aufklärung

–          komische Aspekte im Kontext von bizarren Verbrechensmethoden und ungewöhnlichen Ermittlungs- und Aufklärungsmethoden

Autorinnen und Autoren unterschiedlicher Disziplinen wie Kultur-, Film-, Theater-, Medien- und Literaturwissenschaften, Geschichte, Politik, Kunstgeschichte, Archäologie, Philosophie und Philologie sind dazu eingeladen, sich mit einem Abstract (max. 300 Wörter) bis zum 31.12.2012 in deutscher oder englischer Sprache für einen Beitrag unter mordundtotlach@komik-und-gewalt.de zu bewerben.

Hate crime is a wide-spread phenomenon in history. As an analytical category, however, applied in various disciplines from law via social sciences to historiography, it is rather new. The last three decades have seen an attempt at describing and defining acts as hate crimes, most notably in North America and Western Europe. Definitions so far characterize them as bias-motivated acts of violence against individuals or social groups, who have become victimized because of their ethnic, social, political, or religious background, their sexual orientation, sex, phenotype or membership in a certain cultural group, for example a youth club, society, or association. Whereas term and concept are now hotly debated in the Social Sciences and in Law, there is as yet little if any discussion of the matter in historical scholarship.

One of the forthcoming volumes of the book series “Comic and Violence” will venture out into this new field in historiography in order to explore how far it may be considered a workable concept to analyze history. Case studies from antiquity to present times are to show how and in what way historical events or acts may be defined as hate crimes and how this impinges upon interpretations of this event or act put forth so far. An underlying aspect of the case studies selected for closer scrutiny should be the series’ central subject on the seemingly oxymoronic combination of comic and violence.

The volume will focus on crimes against individuals or social groups victimized because of their gender identity or sexual orientation. Contributions may deal with but need not be restricted to:

̶              the function of comic in media

̶              comic as a means of playing down the act of violence and legitimizing self-fashioning

̶              comic in the perception of the witness/audience/recipient

̶              irony and black humor in the narrative perspective and the audience’s perspective

̶              irony and black humor as a means of the victim’s self-protection in order to keep his dignity.

The volumes of the series “Comic and Violence” have an average length of about 80 pages. The volume on hate crimes with contributions in English and German will be published in late 2013.

We are looking for submissions from specialists in Ancient as well as Medieval, Early Modern and Modern History. Authors are invited to submit an abstract (max. one page) and a short CV by September 15th, 2012, either in English or German to the editors, Prof. Dr. Angela Schwarz (schwarz@geschichte.uni-siegen.de) and PD Dr. Sabine Müller (mueller@geschichte.uni-siegen.de).

Soeben ist Band 3 der Komik und Gewalt-Reihe im projekt Verlag erschienen: Doppelgänger – Polygänger – Alter Egos, hg. von Christian Hoffstadt und Sabine Müller, Bochum/Freiburg 2012.

Bestellbar beim Verlag oder alsbald auch bei den üblichen Großhändlern.

Genrebrüche
hg. v. Andreas Böhn und Sabine Müller
Der Band widmet sich dem Thema der Brüche mit literarischen Genres in verschiedenen Spielarten und kulturellen Kontexten. Von Antike bis in Moderne werden von Vertretern der Geschichts- und Literaturwissenschaften Fallbeispiele behandelt, in denen Komik und Gewalt sich mit Genrebrüchen verbinden.

Folly and Violence in the Court of Alexander the Great and his Successors
hg. von Time Howe und Sabine Müller
In den antiken literarischen Quellen zu Alexander III. von Makedonien und seinen Nachfolgern in den hellenistischen Reichen lassen sich zahlreiche Beispiele finden, bei denen sich Komik und Gewalt verbinden. Dabei stellt sich die Frage, inwieweit diese Episoden topisch geformt sind und statt Komik und Gewalt am makedonischen Hof nicht vielmehr peiorative Stereotype aus der Außensicht darstellen. In fünf Beiträgen werden Vertreter der Makedonienforschung dieser Fragestellung anhand von verschiedenen Fallbeispielen nachgehen.

Call for Papers

Sammelband „Spannungsfeld paideia

Hg. von Sabine Müller und Christian Hoffstadt (Reihe „Komik und Gewalt“, Projekt Verlag)

 

Es handelt sich um ein Phänomen, das wir alle kennen: Die Beziehung zwischen Lehrer/innen und Schüler/innen bietet reichlichen Raum für Spannungen, latente und offene Konflikte, ebenso wie für Zuneigung, Bewunderung und Nachahmung. Das komplexe Verhältnis mit verschiedenen Facetten der Hierarchisierung und Abhängigkeit auf der einen und Verpflichtung und Verantwortung auf der anderen Seite beinhaltet in literarischer, bildlicher und filmischer Umsetzung entsprechend vielfältige Optionen auf Aspekte von Komik und Gewalt, umso mehr, wenn der Schüler/die Schülerin den Lehrer/die Lehrerin überflügelt oder sich in eine konträre Richtung hin entwickelt.

Als bekannte Beispiele seien etwa Sokrates und Alkibiades genannt, Dorian Gray und Lord Henry Wotton,  Roman Polanskis Professor Abronsius und sein Assistent Alfred in Tanz der Vampire, Charles Bronson als Auftragskiller und Jan Michael Vincent als sein Schüler in The Mechanic, Obi Wan Kenobi und Anakin Skywalker, Yoda und Luke Skywalker oder „Kill Bill“-Braut und Pai Mei.

Das übergreifende Thema des nächsten Bands in der Reihe „Komik und Gewalt“ ist diesem Spannungsfeld der komplexen Beziehungen zwischen Lehrer/innen und Schüler/innen gewidmet. Vertreter verschiedener Fachdisziplinen untersuchen in diesem thematischen Kontext die Verknüpfungen von Aspekten der Komik und Gewalt.

 

Autorinnen und Autoren aus unterschiedlichen Disziplinen wie Kultur-, Film-, Theater-, Medien- und Literaturwissenschaften, Geschichte, Politik, Kunstgeschichte, Archäologie, Philosophie und Philologie sind dazu eingeladen, sich mit einem Abstract (max. 300 Wörter) bis zum 30.06.2012 in deutscher oder englischer Sprache für einen Beitrag unter cfp@komik-und-gewalt.de zu bewerben.

Call for Papers

Komik und Gewalt – Hate Crimes

Das noch recht junge Konzept der Hate Crimes, eng verknüpft mit dem so bezeichneten Straftatbestand, entwickelte sich in den vergangenen drei Jahrzehnten, vor allem in Nordamerika und Westeuropa. Ausgelöst durch diverse Gewalttaten, die in den öffentlichen Medien für Aufsehen sorgten, entstand die allgemeine Definition von Hate Crimes als Verbrechen, die aus einer von Vorurteilen und Aversionen geprägten Haltung gegenüber Individuen oder Personengruppen herrühren, die aufgrund eines ethnischen, sozialen, politischen, religiösen oder phänotypischen Hintergrunds, wegen ihrer sexuellen Ausrichtung, ihres Geschlechts oder der Zugehörigkeit zu einer kulturellen Gruppierung, etwa einer Strömung der Jugendkultur oder Mitgliedschaft in bestimmten Vereinen, zum Opfer von Diskriminierung und gezielten Angriffen wurden.

Während in den Disziplinen Soziologie und Rechtswissenschaft der Terminus und das Konzept der Hate Crimes seit längerer Zeit diskutiert werden, ist die Auseinandersetzung in der Geschichtswissenschaft noch weitgehend Desiderat. Der geplante Band der Reihe „Komik und Gewalt“ ist einer Annäherung und ersten Kategorisierung von Hate Crimes aus der Perspektive der historischen Forschung gewidmet.

Geplant als eine Zusammenfassung erster Gedanken, die Anstoß zur größeren Diskussion um jenes neue Konzept von Verbrechen und seiner Kompatibilität in der Geschichtsforschung geben sollen, soll in den Beiträgen des  Bandes erörtert werden, welche Verbrechen im historischen Kontext überhaupt als solche definiert werden könnten. Anhand von Fallbeispielen von der Antike bis in die Zeitgeschichte wird geprüft, inwieweit das von den Rechtswissenschaften und der Soziologie anhand aktueller Phänomene und Wertvorstellungen erarbeitete Konzept der Hate Crimes für die Geschichtswissenschaft über die neuzeitlichen Jahrhunderte hinaus als analytische Kategorie tragfähig sein und als  Mittel zur Erweiterung bisheriger Fragerichtungen dienen kann.

Die thematische Konzentration des Bandes liegt dabei auf Verbrechen, die gegen Individuen und Personengruppen aufgrund ihrer Sexualität gerichtet sind. Der in der Buchreihe zentrale Aspekt der Komik bezieht sich im weitesten Sinne auf folgende Aspekte: die Funktion von Komik in medialisierter Inszenierung; Komik als Mittel des Herabspielens der Gewalttat und der legitimierenden Selbstdarstellung; Komik in der Wahrnehmung von Betrachtern/Zuhörern/Zuschauern beziehungsweise Adressaten; Ironie und schwarzer Humor in der Erzählperspektive und der Adressatenperspektive; Ironie und schwarzer Humor als Mittel des Selbstschutzes und Bewahrung der eigenen Würde bei Opfern von Gewalttaten.

Die Beiträge erscheinen in einem Sammelband der Reihe „Komik und Gewalt“ mit einem Gesamtumfang von maximal 80 Seiten. Die Manuskripte werden bis Ende September 2012 erbeten, die Publikation des Bands soll Anfang des Jahres 2013 erfolgen.

Historikerinnen und Historiker sind dazu eingeladen, sich mit einem Abstract von max. einer Seite in deutscher oder englischer Sprache und einem kurzen Lebenslauf bis zum 30.04.2012 für einen Beitrag bei den beiden Herausgeberinnen, PD Dr. Sabine Müller und Prof. Dr. Angela Schwarz unter schwarz@geschichte.uni-siegen.de und mueller@geschichte.uni-siegen.de zu bewerben.

CFP Comic and Violence: TV Dramedy

The forthcoming volume of the book series “Comic and Violence” will be dedicated to the subject of “Dramedy” in contemporary TV-series. The links between comical effects and aspects of violence will be examined on the base of this new genre. We welcome proposals for papers on any aspect of this relationship between comic, humor, and violence in a broader sense (from bodily violence to symbolical violence).

We are looking for submissions from a broad range of disciplines, including cultural studies, film studies, game studies, dramatics, media studies, literature studies, art history, philosophy and psychology. Authors are invited to submit an abstract (max. 300 words) and a short CV no later than December 31, 2011 either in English or in German language to callforpapers@komik-und-gewalt.de.

http://www.komik-und-gewalt.de

CFP Komik und Gewalt: TV Dramedy

„Dramedy“ ist eine Mischform aus Drama und Comedy, die in zeitgenössischen TV-Serien immer häufiger anzutreffen ist. Serien wie „Breaking Bad“, „Chuck“, „Dexter“, „Big C“, „Extras“, „Burn Notice“, „South Park“, „Little Britain“ oder auch „New Kids“ zeigen dabei eine enorme Bandbreite der Verknüpfung von komischen und tragischen Elementen. Auffallend ist zudem das Zusammenspiel verschiedener Arten von Gewalt (körperlicher, symbolischer usw.) und Komik, das zum Teil der Unterhaltung dient, zum Teil aber auch durchaus gesellschaftskritisch eingesetzt wird. Der kommende Band der Reihe „Komik und Gewalt“ wird sich mit dem Phänomen „Dramedy“ in dieser Hinsicht beschäftigen.

Interdisziplinäre Beiträge zu Aspekten von Komik und Gewalt sollten sich schwerpunktmäßig mit zeitgenössischen Serien auseinandersetzen, Exkurse auf theoretische, historische oder andere Hintergründe sowie Referenzen zu früheren Serien oder anderen medialen Formen sind erwünscht.

Autorinnen und Autoren aus unterschiedlichen Disziplinen wie Kultur-, Film-, Theater-, Medien- und Literaturwissenschaften, Geschichte, Kunstgeschichte, Archäologie, Philosophie und Psychologie sind dazu eingeladen, sich mit einem Abstract (max. 300 Wörter) und einem Mini-CV bis zum 31.12.2011 in deutscher oder englischer Sprache für einen Beitrag unter callforpapers@komik-und-gewalt.de zu bewerben.

http://www.komik-und-gewalt.de

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